Über mich

Ailyn

Hi, ich bin Ailyn! Auf dieser Seite möchte ich dir gerne ein bisschen was zu mir erzählen. Du erfährst hier, wie ich zum Bloggen und Videos drehen gekommen bin und was der Auslöser für meine Ernährungsumstellung auf überwiegend vegan war.

Los geht´s

1990 erblickte ich das Licht der Welt in Konstanz am Bodensee. In meinem Jugendalter begann das Interesse an Ernährung und alternativen Heilmethoden langsam zu steigen. 1992 bekam ich wie viele andere Kleinkinder auch, nach einer Mehrfachimpfung, einen bösen Ausschlag am ganzen Körper. Diagnose: Neurodermitis. Mit dieser Krankheit lebte ich also mehr oder weniger mein Leben lang. Mein Interesse an Ernährung beschränkte sich zunächst auf Low-Carb Diäten und teilweise las ich Bücher zur angeblich „gesunden Ernährung“. Mein Mittagessen bestand meist aus Fertiggerichten und vor allem meinem Lieblingsnahrungsmittel: Fleisch.

Es dauerte also erst mal, bis ich begriffen hatte, dass zum gesundem Leben mehr gehört als das Studieren der Nährwerttabellen auf Lebensmittelverpackungen, welches sich außerdem meist nur auf Kalorien und Kohlenhydrate bezog. Die Quittung erhielt ich mit den Jahren. Mein Erscheinungsbild war geprägt von weißen Flecken und blutigen Kratzern auf der Haut und das mal mehr und mal weniger. Ja, es bestand eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Dalmatiner. Nachts konnte ich mich oft nicht ausschlafen, weil die Haut so stark juckte und ich mich kratzen musste. Hatte ich schlechte Laune, musste es meine Haut ausbaden und gleichzeitig beeinflusste dies mein Gemüt eher negativ. In diesen Jahren machte ich leider sehr schlechte Erfahrungen, was Ärzte anbelangt. Es folgten viele Arztbesuche nacheinander, aber das Kortison, welches ich verschrieben bekam, hatte ich Gott sei Dank nur selten benutzt. Ich gewann die Erkenntnis, dass die meisten Ärzte nur nach Symptomen behandeln und entschloss auf eigene Faust zu handeln.

Ausmisten im eigenen Körper

Mein Körper reagierte auf die Ernährungsumstellung, mit den heftigsten Neurodermitis Schüben, die ich je in meinem Leben gehabt hatte. Ich weinte täglich, weil sich diese Phase sicherlich bis zu einem dreiviertel Jahr hinzog, bis sich die Haut endlich beruhigte und regenerierte. Dabei dachte ich nach meinem Aufenthalt in der Spezialklinik, dass die Neurodermitis endlich weg wäre. Heute weiß ich, dass dieser Entgiftungsschub mir anschließend zu einem besseren Lebensgefühl verholfen hat. Ich habe mir immer gesagt: „Dieses Haus hast du 20 Jahre lang nur mit Müll zugeschüttet, die Aufräumarbeiten können also Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern.“ Ende 2012 stieß ich auf den Film „Earthlings“, der wohl beste und gleichzeitig schlimmste Film über die qualvolle Massentierhaltung. Ich konnte nur einige Minuten hinsehen, was ich sah brachte mein Herz zum Weinen. Ich schaltete den Film ab und weinte. Und jedes Mal, wenn ich aufs Neue solche Filme sah, gab es Momente, in denen ich es wieder und wieder tat.
Gerade ich, als extrem tierlieber Mensch, konnte nicht nachvollziehen, wie ich die Tatsache, dass Tiere für mich bis aufs schlimmste gequält werden, ignorieren konnte. Ich möchte nicht den Moralapostel spielen, doch durch jeden Euro, den wir für Fleisch ausgeben, finanzieren wir diese grauenvolle Quälerei. Es ist schon absurd, dass zwei Cornflakes Packungen so viel wie ein ganzes Huhn kosten. Bei dem Überfluss an Lebensmitten, welche uns tagtäglich zur Verfügung stehen, ist es nicht mehr notwendig tierische Lebensmittel zu verzehren und wenn dann nur selten, mit dem Augenmerk auf wirklich artgerechte Tierhaltung. Ich denke dabei immer an den Spruch „Fleisch ist ein Stückchen Lebenskraft – aber nur wenn es atmet und seinen Bedürfnissen nachgehen kann.“ Fleisch zu essen geht für mich absolut nicht mehr. Weil ich bemerkte wie erfolgreich ich mit meiner Ernährungsumstellung war, hatte ich ein unglaubliches Bedürfnis, anderen Menschen von meinen Erfolgen mitzuteilen. Also erstellte ich 2012 einen Blog und begann über das Thema Neurodermitis und Ernährung zu schreiben. Ein halbes Jahr später gründete ich meinen Youtube Kanal „Lythebeee“ (heute EatCareLive). Damit versuche ich jedem ein kleines Stückchen Information über Ernährung, insbesondere der veganen Ernährung zu geben und gewinne dadurch extrem positives Feedback – was für ein wundervolles Gefühl!

Wissen und Erfahrungen weitergeben

Ich will, dass die Menschen wissen, dass Kinder definitiv keine Milch brauchen, um wachsen zu können und Kalzium aus wunderbaren anderen Quellen erhältlich ist, ohne die gesundheitsschädlichen Aspekte der Milch. Es gibt nur eine Milch, die wirklich wertvoll für den Menschen ist und das ist die Muttermilch. Es stellt die wohl wichtigste Versorgung eines Säuglings in den ersten Lebensmonaten dar und bereitet ihn auf sein kommendes Leben vor. Danach ist aber gut, der Mensch muss nicht sein Leben lang gestillt werden und schon gar nicht von einer Kuh.

Und ich möchte, dass die Menschen wissen, dass sie auch ohne Fleisch Muskelmasse aufbauen können und dass eine rein pflanzliche, naturbelassene Ernährung das beste Anti-Aging Mittel überhaupt sein kann. Doch nicht nur die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, sondern auch regelmäßige Bewegung und Momente der Ruhe. Ich spreche hier nicht von einer Diät auf Zeit, sondern über ein Konzept für mein ganzes Leben. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn ich bin weder Arzt, Ernährungsexperte oder Heilpraktikerin, aber ich glaube, dass man mit dieser Ernährungsweise, gepaart mit einigen moderaten Sportstunden die Woche, extrem viele Krankheiten heilen, oder zumindest gut in der Griff bekommen kann. Wenn auch erst nach einigen Monaten oder Jahren.

Sobald du die ersten Erfolge verzeichnen kannst, wirst du Spaß an der Sache bekommen und wer Spaß hat, braucht automatisch weniger Disziplin. Bitte halte jedoch bei allen Informationen, die dich erreichen, immer die Augen offen. Nehme diese nie einfach ohne Weiteres auf, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Wenn du also etwas liest, das für dich unglaubwürdig klingt, dann lasse dir dies durch andere seriöse Quellen bestätigen. Wenn etwas so toll klingt, dass du es gar nicht fassen möchtest, recherchiere trotzdem nochmal nach einer zweiten oder auch dritten Quelle. Das bestätigt die Richtigkeit deiner Information. Was uns die Medien und die Werbung teilweise glaubhaft machen wollen, ist leider oft nur „blödes G´schwätz“ (so sagt man das hier bei uns) oder Verbrauchertäuschung.

Mit dieser Seite möchte ich dir einige Werkzeuge an die Hand geben, um dir den Start in (d)ein vielleicht gesünderes Leben zu vereinfachen. Lebe immer ganz nach dem Motto „Your body is a temple!“ (and not a graveyard…).

Viel Spaß auf meiner Seite und hinterlasse mir gerne einen Kommentar,

Eure Ailyn