Asiatischer Glasnudelsalat – Yam Woon Sen

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Letzten Samstag waren wir bei Freunden zum Sushi eingeladen und es musste ein passender asiatischer Salat her. Das Rezept von diesem veganen Glasnudelsalat reicht für 8-10 Portionen (als Beilage) und kann natürlich auch so als einzelnes Gericht serviert werden. Die Zubereitung ist einfach und man erhält am Ende eine unglaubliche Geschmacksexplosion.

 Zutaten:

  • 4 EL Sesamöl
  • 400 g Räuchertofu
  • 2 Limetten
  • 10 EL Sojasoße
  • 1-2 EL Rote Currypaste (vorischt scharf!)
  • 2 TL Zitronengraspaste oder frisch
  • 1 cm Ingwer
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 4-6 Stangen Frühlingswiebeln
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 50 g Erdnüsse
  • 1 Glas Mungbohnenkeimlinge
  • 1 Glas Bambussprossen
  • 200 g Glasnudeln
  • 4 Stängelchen Koriandergrün
  • 1 Chinakohlkopf
  • 1 rote Paprika
  • 3 EL Apfelessig
  • 4 EL Reis Essig
  • Chili

 Zubereitung:

1. Die Glasnudeln in kochend heißes Wasser geben und 10 Minuten ziehen lassen. Danach Wasser absieben und die Nudeln vorerst bei Seite stellen.

2. Den Räuchertofu in ein hohes Gefäß geben und mit einer Gabel zerbröseln, so dass er ähnlich klein wie Hackfleisch wird. Nun das Sesamöl erhitzen und den Tofu mit der roten Currypaste darin rösten. Dann die Temperatur auf mittlere Hitze runterfahren und den Knoblauch und Ingwer dazugeben. Weitere 6-8 Minuten dünsten lassen und anschließend mit 6 EL Sojasoße und dem ausgepressten Limettensaft ablöschen und bei Seite stellen.

3. Das Gemüse nun kleinschneiden und in eine Salatschüssel geben (Rote Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Staudensellerie, Koriander, rote Paprika – Chinakohl noch nicht).

4. Wenn der Tofu und die Nudeln etwas ausgekühlt sind, dann können diese beiden Zutaten nun mit dem Gemüse vermischt werden. Die Nudeln kann man ein bisschen kleinschneiden, wenn man möchte, so kann man sie besser mit Stäbchen essen.

5. Wenn der Salat sofort serviert wird, dann kann nun der Chinakohl kleingeschnitten werden. Dafür nehme ich 2-3 ganze Blätter und schneide sie in dünne Streifen (ca. 5 mm, der Breite nach) und halbiere diese Streifen nochmal am Ende. Das klingt nach viel Arbeit, geht aber im Prinzip ganz schnell, sobald man die Technik raus hat :-). Falls der Salat noch über die nächsten Tage gegessen wird, dann würde ich den Chinakohl immer frisch dazu servieren, sonst wird er latschig. Ich mische diesen dann mit dem Reis- und Apfelessig, lasse ihn kurz ziehen und mische ihn dann unter den Glasnudelsalat drunter. Dann mische ich noch die restliche Sojasoße unter den Salat.

6. Als letztes röste ich die Erdnüsse ohne Öl in einer Pfanne und garniere damit den Salat. Wer möchte kann jetzt noch frische Chilischoten in feine Scheiben schneiden und dazugeben. Durch die Zwiebeln und den Knoblauch hat er aber schon ordentlich Pfiff und braucht nicht mehr viel Schärfe.

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Der Salat kam fast bei jedem super an, obwohl er wirklich ganz speziell ist. Man muss asiatisches Essen mögen und offen für Kräuter wie Koriander & Co. sein 🙂 Gleichzeitig muss man die Bereitschaft haben seinen Partner eventuell für ein paar Tage nicht mehr küssen zu können, weil der Knoblauch und die Zwiebeln deutliche Spuren hinterlassen werden. Und nein, auch Menschen, die in ihrem Beruf intensiven Kundenkontakt pflegen, sollten es definitiv unterlassen, diesen Salat in der Mittagspause zu essen.

 … Aber es lohnt sich! 🙂 Lasst es euch schmecken.

Bis dann,

Eure Ailyn


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