Neurodermitis: Einführung mit meinen Erfahrungen

neurodermitis ailyn

Ich möchte in der nächsten Zeit immer mal wieder das Thema „Neurodermitis“ aufgreifen, da sich diese Krankheit immer mehr zu verbreiten scheint und die Betroffenen meiner Meinung nach zu wenig Hilfe bekommen und vor allem nicht ausreichend aufgeklärt werden von den Hautärzten. Ich bin auch kein Arzt, kann jedoch sagen, was ich selbst erlebt habe und von Bekannten oder auch nicht Bekannten erfahren durfte.

Einstiegsfrage: Habt ihr schon einmal von einem Hautarzt gehört ihr müsst eure Darmflora auf Vordermann bringen und beginnen zu entgiften? Oder hört ihr immer nur von Basishautpflege mit Cremes, Kortison oder Antihistaminika?

Ich denke 80 % der Patienten zählen zu denjenigen, die eher die zweite Antwort zu hören bekommen.

Und hier fange ich mich an zu ärgern. Ich selbst und unzählige andere Menschen haben Hautarzt-Odysseen hinter sich und die meisten schaffen es nicht beschwerdefrei zu werden. Nachdem ich 2011 an einem Schub litt, der mich teilweise soweit brachte, dass ich nicht mehr rausgehen wollte und nachts nicht mehr schlief, jede Bewegung der Arme weh tat und mein Gesicht nun auch anfing voll von dem Ausschlag zu werden, begann ich mich zu informieren. Besser gesagt, es war schon währenddessen  „da“ und wahrscheinlich bin ich an dem was da aus meiner Haut rausgekommen ist auch selber schuld, weil ich sie dazu gebracht habe viele schlechte Dinge aus meinem Körper auszuscheiden. Diese „Tortur“ oder dieser „Mega-Schub“ dauerte ca. ein ¾ Jahr an und plötzlich wurde die Haut besser. Gut war, dass ich Geduld hatte und nicht aufgegeben hab.

Ich habe mich informiert, viele Bücher gelesen und sicherlich Monate lang im Internet recherchiert, was die Neurodermits ist, was sie auslöst, wie sie behandelt werden muss und was eben nicht getan werden sollte. Schlussendlich glaube ich auch daran, dass Menschen es geschafft haben sie los zu werden, auch wenn man sagt Neurodermitis sei nicht heilbar, kann ich dazu sagen, dass die Krankheit „Neurodermitis“ vielleicht ein Leben im Körper bestehen bleibt, vielleicht auch nicht. Aber kann man nicht schon von „geheilt“ sprechen, wenn Betroffene plötzlich keine Symptome mehr zeigen, dauerhaft oder für immer? – Ein Arzt vielleicht nicht, aber jemand der symptomfrei lebt ganz sicher. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass sie geheilt werden kann. Und ich bin auch der Überzeugung, dass es sehr gute Ärzte gibt, die Neurodermitis ganzheitlich behandeln.

Neurodermitis kann man gut in den Griff bekommen

Ja, dass ich hoffnungsvoll klinge weiß ich und ich weiß auch, dass ich zurecht Hoffnungen machen will, weil ich vieles über die Krankheit gelernt habe und ich weiß, dass ich sie bei mir in den Griff bekommen werde und sie schon mehr in den Griff bekommen habe, als ich es überhaupt gedacht hätte und das was ich gelernt habe möchte ich nicht für mich behalten, sondern gern weitergeben.

Es geht bei meiner Zusammenfassung nicht darum, dass ich ein Wundermittelchen verwende, dass die Krankheit komplett auslöscht. Es ist sehr komplex und ihr werdet natürlich auch „Tipps“ von mir hören, wie ab und zu mal zu Fasten oder keine Tomaten mehr essen und & Co. Aber das ist nicht das Ziel und die Botschaft, die ich gern weitergeben würde. Ein „normaler“ Mensch kann seine Tomaten und Zitrusfrüchte essen wie er will und genau das sollt ihr wieder können, ohne euch danach kratzen zu müssen. Deshalb geht es bei mir ganz einfach um das Informieren über die Ursache, damit ihr euch selbst irgendwann behandeln könnt.

Ärzte behandeln meist nur Symptome. Sie lassen euch die Haut zuschmieren, dass was von unseren eigentlichen Organen nicht richtig verwertet werden kann, kommt über die Haut raus. Wir schmieren es aber sozusagen wieder nach innen und der Körper hat keine Möglichkeit mehr, Säuren und Gifte auszuscheiden. Das macht doch keinen Sinn! Verständlich, dass sie das tun, was würde die Pharmaindustrie sonst noch an Hautkrankheiten verdienen? Ein Heilpraktiker und jemand der sich mal wirklich länger mit Neurodermitis befasst hat wird euch sagen ihr sollt beginnen die Ursachen beim Schopf zu packen und das ist nicht schwer. Das Zaubermittel dabei heißt Geduld und Ausdauer. Es wird zwar einige Monate hart, aber wer nimmt das nicht in Kauf, wenn man danach kaum oder gar keine Symptome mehr zeigt? Und wichtig ist dabei einfach zu wissen, dass bestimmte Dinge nicht in ein paar Tagen oder Wochen wirken können, sondern Monate brauchen, vielleicht auch 2 Jahre. Aber man kann zusehen wie die Haut besser wird und ich bin froh, dass ich den Weg so angepackt habe, wie ich es getan hab und hoffe, dass ich den ein oder anderen Menschen auch dazu bewegen kann, es anzupacken!

Wer diese Geduld nicht hat, der sollte am Besten nicht mehr weiterlesen, sobald mein nächster Beitrag kommt, denn der wird schimpfen und weiterhin sagen man könnte ihm nicht helfen, weil zuerst wird die Neurodermitis schlimmer werden (Erstverschlimmerung) und auch wenn das so ist, ihr schafft das!

In meinem nächsten Post könnt ihr lesen, was die Neurodermitis ist, für was sie sonst noch so gehalten wird und über den Irrglauben Neurodermits sei NUR eine Hautkrankheit.
neurodermitis bekämpfen

Übrigens, das war ich noch ungefähr vor einem 3/4 Jahr. Ich möchte wirklich jedem Menschen, der Neurodermitis hat damit Mut machen!

Ich freue mich auf eure Kommentare unten 🙂

Bis bald,
Eure Ailyn


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