Vom sprießenden Haar und Spliss

haare lang wachsen lassen

Kennt ihr Mädchen, denen ihr am Liebsten die Haare vom Kopf rupfen würdet, weil sie wie „Unkraut“ auf deren Köpfen wachsen? Oder diejenigen, bei denen man meinen könnte sie hätten Stahlfingernägel, die niemals abbrechen? Also ich kenne sie! Und wenn es um Haare geht, kann ich echt neidisch werden! Bis zuletzt wollte ich mich nicht an die Empfehlung meines Friseurs halten und alle 8 Wochen einen Besuch zum Spitzenschneiden auf mich nehmen. Ich habe immer Monate gewartet, die Haare sind schnell gewachsen, doch die Spitzen wurden extrem trocken und brüchig. Lösung: 10 cm ab! Und da haben wir schon den Salat. Das ist ein absoluter Teufelskreis dachte ich. Schneidest du deine Haare alle 8 Wochen, wachsen sie bestimmt nicht und schneidest du sie gar nicht wird dir ewig viel von deiner Mähne weggenommen- Also wie hab ich das Problem letztendlich „gelöst“?

Meine Haare sind zwar immer noch nicht so lang, wie ich sie gerne hätte, aber sie wachsen! Und wichtig ist mir vor allem, dass sie gesund aussehen! Also habe ich mich dazu entschieden auf meinen Friseur zu hören. Und siehe da, sie werden trotzdem immer länger. Natürlich etwas langsamer, aber das nehme ich dann auch in Kauf.

Spliss – ein Problem der langen Mähne

Es scheint jedoch doch viele Mädels zu geben, die ständig an Spliss „leiden“. Das kann viele Gründe haben: Zum einen sind lange Haare immer Reibung ausgesetzt, schon alleine das Reiben an den Schultern reicht aus um Haare zu schädigen. Frauen, die dünnes Haar haben, sind da auch mehr betroffen wie diejenigen, die schönes dickes Haar besitzen. Ein weiterer Grund kann das Blondieren von Haaren sein, aber auch in Shampoos oder Kuren stecken ganz viele „Haarkiller“ und vor allem in denen, die das Siegel „Spliss-Repair“ oder ähnliches tragen. Das Problem an diesen Pflegemitteln ist schlichtweg die Zusammensetzung. Viele von ihnen enthalten Silikone, das eigentlich dafür da ist um Badewannen abzudichten oder Brüste aufzupolstern. Alle Shampoos die also sowas wie „Dimethicone“ beinhalten, enthalten Silikone und die sind total schlecht für unser Haar!


Warum? Weil sich Silikon wie ein Film um die Haare legt, jedes mal kommt ein bisschen mehr auf die Haare, also bei jeder Wäsche mit einem Shampoo das Silikon enthält, beschweren wir unnötig unser Haar. Ihr kennt dass sicherlich, wenn ihr vor allem glatte Haare habt, dass sie dann einfach nur schlapp und langweilig  runterhängen, das ist auch eine Folge vom Silikon.

Weitere Gründe sich von diesen Shampoos zu verabschieden sind, dass sie außerdem noch die Kopfhaut versiegeln und die Haut somit nicht mehr „atmen“ kann. Dann besteht auch die Gefahr des sogenannten „Labello-Effekts“ weil die Haut danach süchtig wird und wenn es das Silikon nicht mehr bekommt, reagiert die Haut mit Schuppen. Ich kann euch aber sagen, dass es ganz viele andere tolle Shampoos gibt, die nicht solche „Nebenwirkungen“ haben und noch besser pflegen. Mehr dazu am Ende. Der wohl größte Grund sich gegen Silikone zu entscheiden ist das Risiko, dass sie Allergien auslösen. Wem das nichts ausmacht, kann da in unseren Supermarkt ohne Bedenken zugreifen, das Angebot solcher Haarpflegemittel boomt nur so vor sich hin.

Auch für Friseure ist das Silikon ein Graus, denn Dauerwellen und Farben haften viel schwieriger und das Zeug lässt sich auch nicht ohne weiteres auswaschen. Es gibt da anscheinend spezielle Mittel, die das können, z.B. auch von der Marke Pantene Pro-V, die diese auswaschen sollen. Diese enthalten Tenside, die wir auch in Waschmitteln vorfinden. Klar, dass das dann noch mehr strapaziert – gut für die Wirtschaft, schlecht für unser Haar.

Das Lustigste daran ist aber, dass sich das Silikon ja auch um die Spitzen legt und meistens irgendwann nach einiger Zeit sozusagen „aufplatzt“ und dann hat man erst recht Spliss. Also doch lieber verzichten, oder? Zumindest wenn man lange Haare möchte und ständig davon geplagt wird.


Bei folgenden Inhaltsstoffen handelt es sich um Silikone: Dimethicone, Cyclomethicone, Amodimethicone, Polymethylsiloxan, Quaternium 80.

Auch andere Faktoren sind wichtig für ein gesundes Haarwachstum

Auch eine gesunde Lebensweise beeinflusst unser Haar positiv. Die Haare, die aber schon auf unserem Kopf sind, können wir aber leider nicht mehr splissfrei „erziehen“, dafür aber den Rest der nachkommen wird. Zu heißes Föhnen oder Glätten mit oder ohne Hitzeschutz schädigt.

Es soll auch Mädchen geben die so gut wie nie Spliss bekommen, weil sie von der Natur mit dickem Haar gesegnet wurden. Es gibt aber auch einige „Wundermittelchen“, die sich äußerst positiv auf unsere Mähne auswirken können.

 

Silicium ist ein Spurenelement, das die Haare dicker nachwachsen lässt, bedeutet also: weniger brüchig. Außerdem hat dieses Mittelchen noch viele andere Vorteile. Es stärkt das Bindegewebe, macht Nägel fester, die Haut wirkt vor allem elastischer und straffer. Das Mittel ist auch bekannt unter „Kieselerde“ oder „Kieselsäure“ und persönlich kann ich das Silicea von der Firma Hübner empfehlen. Ihr solltet es aber mindestens ein halbes Jahr einnehmen um wirklich Erfolge „spüren“ zu können.

Wie bei allen Nahrungsergänzungsmittel darf man keine Wirkung innerhalb Wochen erwarten. Nach zwei Monatiger Einnahme kann ich aber feststellen, dass die Nägel deutlich fester geworden sind, schneller wachsen und auch nicht mehr so brüchig sind. Um aber ein Ergebnis bei den Haaren feststellen zu können, braucht es sicherlich sehr viel länger, da Haare im Monat ca. 1-2 cm wachsen. Also stellt euch auf ein Kur von mindestens 6 Monaten ein. Wer Schüssler-Salze mag, dem kann ich das Schüssler-Salz Nr.11 empfehlen, da ist auch Kieselerde drin.

Auch Kokos- oder Arganöl machen die Haare schön geschmeidig und versorgen Kopfhaut und Spitzen mit Feuchtigkeit, so dass diese nicht so leicht brechen können. Beim Bürsten achte ich darauf, dass ich eine Bürste aus Bambus verwende, denn viele Bürsten bestehen aus Kunststoff und sorgen für Frizz. Das Haar wirkt dann stark elektrisiert und macht optisch keinen guten Eindruck.

Was sind eure Tipps für tolles, langes Haar?

Ich freue mich auf eure Kommentare unten! 🙂

Bis bald,
Eure Ailyn


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